Dresden, den 18. Juli 2014

Dresdner Straßenkünstler fordern Rücknahme der Straßenkunstverordnung

Am Samstag, den 19. Juli, findet ab 11 Uhr am Neumarkt eine Demonstration für die Abschaffung der Neuregulierung von Straßenkunst statt. Neben Musik und Jonglage wird vielfältige weitere Straßenkunst präsentiert werden.

Wie bereits in den letzten Jahren geschehen, wurde nun wieder einmal der Beschluss zur Regulierung von Straßenkunst im Stadtgebiet von der Oberbürgermeisterin erlassen. Damit sind Kleinkünstler gezwungen sich gegen Gebühr bei der Stadt anzumelden und dies auch nur in einem stark limitierten Rahmen. Das steht nicht nur im Gegensatz zu dem Titel “Kulturhauptstadt”, sondern ist auch ein harter Schlag gegen freischaffende Künstler und eine offen zugängliche, freie und kostenfreie Kultur für alle.

Auch Musiker und Song-Slam-Organisator Rene Werner ist entsetzt über das neue Regelwerk. „In Dresden gibt es schon keine Proberäume und kaum Auftrittsmöglichkeiten und jetzt muss man auch noch für das Musizieren auf der Straße bezahlen. Man hat den Eindruck, der Stadt ist die Entwicklung der lokalen Kulturszene völlig egal.“

„Damit setzt sich die Oberbürgermeisterin über die Absprachen mit Stadtrat und Betroffenen eigenmächtig hinweg. Das ist unschön und hat mit Demokratie nicht mehr viel zu tun“, ergänzt Jan Kossick vom Netzwerk ‘Kultur sucht Raum’.

Weitere Informationen und eine ausführliche Beschreibung der Regulierungen finden Sie auf http://artists-of-dresden.org. Zusätzlich gibt es eine Petition für die Abschaffung der Verordnung unter tiny.cc/kleinkunst

Pressekontakt:
Jan Kossick
0173 944 88 95
presse@kultur-sucht-raum.de
http://www.kultur-sucht-raum.de

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